Bildungsförderung

Fördermöglichkeiten – eine Übersicht

In Deutschland gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Förderung beruflicher Weiterbildung für Berufstätige, Arbeitssuchende, Selbstständige und Unternehmen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie über folgende Homepages:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
→ www.foerderdatenbank.de

Bundesministerium für Bildung und Forschung
→ www.bmas.de


Wir haben Ihnen im Folgenden eine Übersicht über die gängigsten Fördermöglichkeiten zusammengestellt.

1. Fördermöglichkeiten für Arbeitsuchende

Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein nach §45 SGB III

Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein kann Ihnen nach Prüfung bestimmter Kriterien, von Ihrer Arbeitsagentur oder auch Ihrem Jobcenter ausgestellt werden. Der AVGS beinhaltet Maßnahmen Sie im Prozess der beruflichen Eingliederung zu unterstützen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei Ihrer Arbeitsagentur
https://www.arbeitsagentur.de

 

Bildungsgutschein

Ein Bildungsgutschein kann Ihnen bei Ihrer Arbeitsagentur oder Ihrem Jobcenter ausgestellt werden. Mit der Ausstellung eines Bildungsgutscheins sichert Ihnen Ihr Kostenträger die Kostenübernahme für eine Weiterbildungsmaßnahme zu. Enthalten sind hier sämtliche Kosten (Lehrgangskosten, Unterbringung und Verpflegung, Kinderbetreuung u.a.). Die Voraussetzung ist die Zusage nach Prüfung durch den Kostenträger. Während der Maßnahme erhalten Sie weiterhin hier Arbeitslosengeld.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei Ihrem Berater bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter bzw. unter
http://www.kursnet.arbeitsagentur.de

 

Initiative zur Flankierung des Strukturwandels (IFlaS)

Bei der IFlaS handelt es sich um ein Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit mit dem Ziel geringqualifizierten den Erwerb anerkannter Berufsabschlüsse, bzw. berufsanschlussfähiger Teilqualifikationen zu ermöglichen sowie Berufsrückkehrenden bzw. Wiedereinsteigenden die Rückkehr in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu erleichtern.

Wenn Sie arbeitslos sind oder von Arbeitslosigkeit bedroht und ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder mit Weiterbildungsbedarf, um so die Teilhabe auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erhalten, können Sie diese Förderung beantragen. Der Anspruch dieser Förderung wird durch die Arbeitsagentur oder Jobcenter geprüft.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Berater bei der Arbeitsagentur oder Ihrem Jobcenter.
Mehr Informationen

 

 

2. Fördermöglichkeiten für Berufstätige

Bildungsprämie

Mit der Bildungsprämie kann aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) Ihre Weiterbildung bezuschusst werden. Sie können eine Bildungsprämie erhalten, wenn Sie das 25. Lebensjahr vollendet haben und Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 Euro nicht überschreitet.

Die Bildungsprämie wird Ihnen bei einer anerkannten Beratungsstelle in Ihrer Region ausgestellt.
http://www.bildungspraemie.info/de/der-pr-miengutschein.php

 

Bildungsurlaub

Bildungsurlaub richtet sich an Arbeitnehmer mit Weiterbildungswunsch. Dabei muss das Arbeitsverhältnis mindestens 6 Monate bestehen. Bildungsurlaub kann in folgenden Bundesländern beantragt werden: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Mit dem Bildungsurlaub können Sie bis zu 5 Tage im Jahr für Weiterbildung verwenden. Bitte stimmen Sie den Anspruch auf Bildungsurlaub und die Umsetzung im Vorfeld mit Ihrem Arbeitgeber ab.

Weiterführende Informationen finden Sie auf www.bildungsurlaub.de

 

Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU)

WeGebAU ist eine Weiterbildungsinitiative der Bundesagentur für Arbeit und richtet sich an Geringqualifizierte und ältere Mitarbeiter in Unternehmen.

Wenn Sie das 45. Lebensjahr vollendet und die Voraussetzungen erfüllen kann Ihre Weiterbildung im Umfang bis zu 75% gefördert werden. Wenn Sie das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, muss sich Ihr Betrieb mit mindestens 50% an den Weiterbildungskosten beteiligen.

 

Meister-BaföG

Das Meister-BAföG richtet sich an Arbeitnehmer/innen, Berufsrückkehrer/innen und Selbständige, die Interesse an einer Aufstiegsfortbildung haben. Voraussetzung ist hier eine anerkannte Erstausbildung. Es ist ist eine von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Förderung von Fachkräften. Gefördert werden die Weiterbildungskosten in Form von Zuschüssen oder eines Darlehens. Die Kosten für die Fortbildung darf die Obergrenze von 10.226 € nicht überschreiten. Von den Gesamtkosten werden 30,5 % als Zuschuss geleistet, der Rest kann von den Teilnehmenden als zinsgünstiges Darlehen in Anspruch genommen werden.

Änderungshinweis: Ab August 2016 wird das Meister BAföG mit in das Aufstiegs-BaföG aufgenommen, was finanzielle Vorteile bringt und auch familienfreundlicher ist.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://meister-bafoeg.info/
http://www.bmbf.de/de/weiterkommen-mit-dem-meister-bafoeg-879.html

 

 

3. Fördermöglichkeiten für Unternehmen

Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU)

Unternehmen, die sich bei der Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter engagieren, können finanzielle Unterstützung in Anspruch nehmen. Das Förderprogramm WeGebAU unterstützt kleinere und mittlere Unternehmen bei Finanzierung der Qualifizierung der Mitarbeiter.

 

 

4. Fördermöglichkeiten der Bundesländer

Die verschiedenen Bundesländer bieten darüber hinaus Fördermöglichkeiten für Berufstätige an. Die Förderungen beinhalten die Bezuschussung der Weiterbildungskosten. Dabei gibt es je nach Bundesland Unterschiede im Umfang der Beteiligung.

Im Folgenden eine kurze Zusammenstellung der jeweiligen zuständigen Stellen nach Bundesländern

Bildungsscheck Brandenburg

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)
Infotelefon Arbeit: 0331 660 200
Internet: www.ilb.de/de/arbeitsfoerderung

ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB)

Weiterbildungstelefon: 0331 7044 5722
E-Mail: Weiterbildung@ZAB-Brandenburg.de
Suchportal Berlin-Brandenburg: www.wdb-suchportal.de
Internet: www.zab-brandenburg.de/de

Bildungsscheck Nordrhein-Westfalen

Infotelefon: (02 11) 83 71 92 9
Beratungsstellen:
www.weiterbildungsberatung.nrw/beratungsstellensuche

Qualifizierungsscheck Hessen

Weiterbildung Hessen e.V.
Eschersheimer Landstraße 61-63
60322 Frankfurt am Main
Tel: +49 (69) 9150129-0
Fax: +49 (69) 915012929
E-Mail: info@wb-hessen.de
Internet: www.wb-hessen.de

QualiScheck Rheinland-Pfalz

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
Referat 63 – QualiScheck
Rheinallee 97–101
55118 Mainz
Kostenfreie Hotline: (08 00) 5 88 84 32
Tel. (0 61 31) 9 67-0
Fax. (0 61 31) 9 67-3 70
E-Mail: info@qualischeck.rlp.de
Internet: www.qualischeck.rlp.de

Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein

Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)
Arbeitsmarkt- und Strukturförderung
Fleethörn 29–31
24103 Kiel
Tel. (04 31) 99 05-22 22
E-Mail: foerderprogramme@ib-sh.de
Internet: www.ib-sh.de

Weiterbildungsbonus Hamburg

zwei P PLAN:PERSONAL GmbH
Haferweg 46
22769 Hamburg
Tel. (0 40) 2 84 07 83-0
E-Mail: info@weiterbildungsbonus.net
Internet: www.weiterbildungsbonus.net

Weiterbildungsscheck Thüringen

Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) mbH
Warsbergstraße 1
99092 Erfurt
Tel. (03 61) 22 23-0
Fax (03 61) 22 23-17
E-Mail: servicecenter@gfaw-thueringen.de
Internet: www.gfaw-thueringen.de

Weiterbildungsscheck Sachsen-Anhalt

Sächsische Aufbaubank
Internet: www.sab.sachsen.de/de/index.jsp

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